Darmgesundheit

Gesundheit beginnt im Darm

Bestimmt hast Du auch schon hier und da schon mal gehört oder gelesen, "der Darm ist unser 2. Hirn" oder wie jetzt bei mir, das Gesundheit im Darm beginnt?

Auch ich habe das lange Zeit eher vernachlässigt. Solange kein Durchfall oder Verstopfung vorliegt, wird schon alles in Ordnung sein. So auch mein Gedanke.

Erst durch meine Hashimoto-Erkrankung habe ich mich nach und nach auch mit diesem Thema beschäftigt. Und ich habe durch viele Artikel und teilweise auch Bücher mehr darüber erfahren können.

Also? Warum hängt unsere Gesundheit so stark von der Gesundheit unseres Darms ab?

Die Hauptaufnahme von Nährstoffen, Enzymen, Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen erfolgt nach der Passage durch den Magen erst im Darm. Dort existieren kleine Darm-Zotten, die diese Stoffe aufnehmen und in die Blutbahnen lenken. Sie sitzen als kleine Schleimhaut-Bestandteile in der Darmwand. Wichtige Bakterien die die für uns wichtigen Nährstoffe be- und verarbeiten bereiten den Speisebrei so auf, das sie von unserem Körper aufgenommen werden.

Dieses kleine Ökosystem in uns, wird aber durch viele Faktoren beeinflusst und leider auch empfindlich gestört. So werden bei jeder Behandlung mit Antibiotika, die viele Ärzte schnell mal eben verschreiben, wichtige Bakterien des Darmsystems zerstört. Deshalb ist grundsätzlich nach einer Antibiotika-Behandlung auch eine Darmsanierung und eine Zugabe von wichtigen Bakterienstämmen notwendig, damit sich das System wieder "neu aufstellen" kann.

Bei einer bewußten Antibiotika-Behandlung wissen wir, dass wir diese zu uns nehmen. Bei unserer Ernährung nehmen wir aber sehr häufig diese Stoffe auf, ohne es zu wissen. Wenn wir Fleisch aus Massentierhaltung, Geflügel und Eier aus Legebatterien essen, nehmen wir jede Menge davon auf, weil die Tiere zur Vermeidung von Krankheiten massiv damit behandelt werden. Schon häufig wurde auf die Nebengefahr hingewiesen, dass diese Antibiotika Aufnahme auch deshalb kritisch ist, weil sich so resistente Keime entwickeln, auf die wir dann nicht mehr reagieren können, weil auch wir resistent gegen die Antibiotika geworden sind, die möglicherweise einmal dringend wegen einer akuten Erkrankung eingesetzt werden müssen.

Ebenso schädlich wirkt Zucker auf unser Darmsystem und bestimmte, sogenannte Antinährstoffe wie sie in Hülsenfrüchten und Getreide vorkommen. Hier sei auch Gluten als besonders schädlich für die Darmgesundheit erwähnt.

Bestenfalls kommt es so zu Verklebungen der Darmzotten, die dann keine Nährstoffe mehr aufnehmen und unserem Körper zuführen können. Schlimmstenfalls entsteht so auf Dauer im Darm eine Durchlässigkeit - das sogenannte "Leaky-Gut-Syndrom". Gerade von diesem sind auch sehr viele Hashimoto-Patienten betroffen. Zum einen besteht offensichtlich bei einer Autoimmunerkrankung wie Hashimoto eine höhere Disposition für Leaky-Gut, zum anderen ist die dadurch bedingte mangelnde Nährstoffaufnahme gerade bei diesen Erkrankungen sehr fatal.

Warum? Gerade bei Hashimoto und auch anderen Autoimmunerkrankungen besteht ein erhöhter Bedarf an wichtigen Mikronährstoffen, Vitaminen und Spurenelementen. Da seien nur Selen, Zink, B12 und Vitamin D erwähnt. Aber was nützt es uns, wenn wir diese möglicherweise sogar supplementieren, aber unser Körper sie, durch ein gestörtes Darmsystem gar nicht aufnehmen kann?

Bildlich könnte man sich das so vorstellen: Wir sitzen vor vollen Tellern und selbst dann, wenn auf diesen Tellern hochwertige Lebensmittel sind, verhungern wir an Nährstoffmangel, weil wir die guten Inhaltsstoffe der Lebensmittel nicht aufnehmen können. So ein Nährstoffmangel kann auch verantwortlich für Heisshunger auf ganz bestimmte Dinge sein, da unser Körper ständig signalisiert, das er bestimmte Nährstoffe haben muss. Wir essen dann "irgendwas", weil wir natürlich nicht genau wissen, was uns fehlt - und selbst wenn wir es dann aufnehmen - kommt dennoch nichts im Körper und den Zellen an, die nach diesen Stoffen verlangen. Eine Folge dieser Art von "überessen" ist dann bei vielen Übergewicht.

Aber auch eine Gewichtsregulation kann empfindlich gestört werden. Du ernährst dich bewußt, achtest auf deine Zufuhr und auf eine optimale Makro-Verteilung um abzunehmen und dennoch passiert nix, oder schlimmstenfalls das Gegenteil: Du nimmst sogar noch zu. Warum?

Weil dein Hormonsystem gestört wird, wenn dein Körper über längere Zeit unter Nährstoffmangel leidet. Weil bestimmte Nährstoffe gewichtsregulierend wirken, nur leider nicht in deinen Zellen ankommen, denn sie können nicht aufgenommen werden.

Was also tun?

Du kannst deine Bakterien im Darm gut füttern und pflegen. Zum einen durch Probiotika - nein, nicht mit dem Industriezeug wie Actimel - sondern mit guten Milchsäurebakterien wie sie in selbstgemachtem Kefir und fermentiertem Gemüse wie Sauerkraut oder auch Kimchi enthalten sind. Zum anderen durch Präbiotika wie sie in resistenter Stärke als Pektine und Inullin, die in bestimmten Obst- und stärkehaltigen Gemüsesorten vorkommen, enthalten sind.

Manchmal ist aber auch eine komplette Darmsanierung, mit einem entsprechenden Ernährungsplan und Zufuhr spezieller Supplements für den Darm, sowie anschließendem Aufbau einer gesunden Darmflora notwendig.

Hier freue ich mich besonders, dass ich die Firma Arktis-Pharma als Partner gewinnen konnte und die sehr guten Produkte, die erst seit kürzerem auch in Deutschland verfügbar sind, ebenfalls anbieten kann.

Da ich weder Wissenschaftler noch Biologe oder Arzt bin, kann ich dir an dieser Stelle zwei sehr interessante Seiten empfehlen, wenn Du dich umfassender mit dem Thema auseinander setzen willst. Schau dir die beiden Artikel mal näher an:

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http://bit.ly/Darm-PLC

Gerne begleite und berate ich Dich auch zu diesem Thema, biete dir den Bezug geeigneter Arktis-Pharma Produkte an und beantworte gerne Deine Fragen auch zu diesem sehr persönlichen Thema. Das kannst diese sowohl anonym über die Kommentarfunktion t oder über das Kontaktformular direkt an mich stellen.

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