Bullet-Proof

* Grins * - wörtlich übersetzt, bedeutet Bulletproof: Kugelsicher

Der Vater oder Erfinder des Bulletproof Ernährungs- und Lebensstiles heißt Dave Asprey und ist Amerikaner.

Wie vielen Amerikanern ging es ihm aufgrund von Fastfood und ungesundem Lebensstil gesundheitlich nicht sehr gut und das wollte er gerne ändern.

Er hat wohl genau wie ich, viele Selbstexperimente an sich durchgeführt, hatte aber auch aufgrund seiner beruflich sehr erfolgreichen Zeit zuvor, zudem auch die finanziellen Mittel viele eher ungewöhnliche Untersuchungen und Messungen bei und an sich durchführen zu lassen, um die Ergebnisse seiner Experimente dokumentieren zu können.

Wir können heute von seinen Erkenntnissen profitieren. So hat er z.B. den inzwischen schon fast berühmten „Bulletproof-Coffee“ erfunden. Dabei hat er ihn gar nicht völlig frei erfunden. Er hat bei einem Besuch in Tibet von den Mönchen deren „Butter-Tee“ kennengelernt (die stellen den mit leicht ranziger Yak-Butter her) und dessen Wirkung auf sich und seinen Körper hat ihn begeistert. Nu ist ja ranzige Büffelbutter einerseits Geschmacksache, andererseits ist es wohl auch schwierig bei uns an diese Butter zu gelangen.

Deshalb hat Asprey mit Weidebutter und Kokosöl experimentiert und probiert, bis er die richtige Mischung kreiert hatte, die einen schmackhaften Kaffee ergab UND ähnlich gute Wirkungen zeigt, wie der tibetische Butter-Tee.

Die Bulletproof Ernährung von Dave orientiert sich an seiner Theorie und Erfahrung, dass es Lebensmittel gibt, die grundsätzlich für jeden Menschen eher negativ und schädlich sind sowie ebenso Lebensmittel die für jeden Menschen gut und positiv wirken. Die schädlichen nennt er netterweise „Rotlicht-Milieu“

Dazwischen gibt es einen großen Bereich, und dem folgt auch das Optimax-Programm, der individuelle Auswirkungen hat. Da kann ein Lebensmittel super und optimal für Susanne sein, aber ein sogenannter „Kryptonit“ – also eher schädlich, für Ulrike.

Auch werden manche Lebensmittel und auch die Zusammenstellung von Nährstoffen sowie ihre Verteilung von Männern ganz anders aufgenommen als bei Frauen.

Woran liegt das?

Ganz einfach:

Jeder von uns ist ein absolutes Unikat und ganz individuell.

Auch wenn das manches etwas schwieriger macht, finde ich den Gedanken ehrlich gesagt, toll. Jeder von uns ist was Besonderes und es gibt ihn auf der ganzen Welt kein zweites Mal. Das gilt sogar für Zwillinge.

Bulletproof-Ernährung ist kohlenhydratarm und fettreich. Aber sie ist nicht beständig ketogen. Sie ist zyklisch-ketogen. Das bedeutet, dass es sogenannte „Refeed“ Tage gibt, in denen die Zusammenstellung der Nährstoffe anders ist, als an anderen Tagen.

Refeed darf aber nicht verwechselt werden, mit den häufig im Netz propagierten „Cheat-, also Schummeltagen“

Die Nährstoff-Zusammensetzung ist anders, nicht aber die Qualität der Nährstoffe.

Kugelsicher sind nur naturbelassene, unverarbeitete Lebensmittel ohne Zusatzstoffe und möglichst aus bester Herkunft, damit keine Giftstoffe, Pestizide und andere Schadstoffe aufgenommen werden.

Fleisch zum Beispiel. Da gilt: gerne mit Fettrand, wenn man das Schwein oder die Kuh kennt, von denen es stammt. Dagegen so mager wie möglich, wenn Fleisch gegessen wird, dessen Herkunft man nicht genau kennt. Dem mageren Fleisch dann einen ordentlichen Klecks gute Kräuterbutter aus Weidebutter zuzugeben, ist dann nämlich die kugelsicherere Variante.

Bulletproof ist aber auch nicht „nur“ Ernährung, auch wenn das den größten Teil betrifft. Wir wissen ja: Alles beginnt mit dem Essen.

Weil aber nicht alles damit auch endet, umfasst Bulletproof natürlich auch einen möglichst kugelsicheren Lebensstil.

Und das bedeutet, dass wir uns auch mit den anderen Faktoren beschäftigen:

Genügend Schlaf und erholsamen Schlaf und damit die Frage:

Wie kann ich das erreichen, wenn ich schlecht einschlafe, häufig wach werde, morgens nicht ausgeruht aufwache?

Und glaubt mir, es gibt da sehr, sehr viele Faktoren die man betrachten kann und verbessern kann.

Gift- und Hormonstoffe finden sich nicht nur in unseren Lebensmitteln, sondern auch in vielen anderen Bereichen unseres täglichen Lebens.

Ob Aluminium in Deo´s , Nano-Partikel in Kosmetika, Hormonelle Substanzen in Shampoos, BPA in Plastik-Geschirr und Getränkeflaschen.

Andererseits aber auch wir selbst. Wie wir mit uns umgehen, Signale unseres Körpers bewusst oder auch uneinsichtig verdrängen und überhören (wollen)

Bewegung und Sport sind sicher gut. Weniger gut ist es, wenn wir dabei dauernd exzessiv bis ins Übertraining vorgehen.

All das, was ich beschrieben habe, fällt unter den Begriff „Bulletproof“ und damit kugelsichere Ernährungs- und Lebensweise. Und all diese Bereiche sind auch im Optimax-Programm vertreten, dem Individual-Coaching für bessere Ernährung, bessere Gesundheit und größtmögliche Zufriedenheit.