Hashimoto im Griff

hat Dich Hashimoto im Griff?

Dann zeigt er gerade seine dunkle Seite

Du bist wieder mal müde, hast keine Kraft um den Alltag zu schaffen, oder die Fliege an der Wand regt dich auf. Dein Umfeld schüttelt den Kopf und versteht nicht, wieso Du Dich dauernd schlecht fühlst. Auch das Gefühl in einer Glaskugel zu sitzen, während alles an Dir vorbei rauscht, ist eines der Gesichter von Hashimoto. 


Ja, unser Untermieter hat 1000 Gesichter. Das ist nicht übertrieben. Der Platz hier reicht gar nicht aus, um alle zu benennen. Er ist ein Meister der Täuschung. Anders ist auch nicht zu erklären warum uns niemand versteht. 

Viele von uns haben schon einen Leidensweg hinter sich, bis überhaupt einmal die Diagnose "Hashimoto" gestellt wurde. 

OK. Wie geht es dann weiter?

Wenn es 1000 Gesichter gibt, dann gibt es auch 1000 Möglichkeiten um Hashimoto in den Griff zu bekommen.  

Klar, bei 1000 Wegen ist der Weg für Dich ein anderer als für Michaela, die auch Hashimoto hat. Es gibt aber einige Maßnahmen, die bei jedem helfen. Es kann auch passieren, dass es länger dauert, bis Du Erfolge spürst. Ich erlebe es immer wieder, dass bei Petra Veränderungen im Lebensstil und bei Erika die Ernährungsumstellung schneller zum Erfolg führt. 


Ernährung und Lebensstil sind aber tatsächlich die wichtigsten Faktoren um Hashimoto im Griff zu haben. Wenn da etwas verändert wird, wirkt sich das bei den meisten am stärksten aus. 


Es sind aber auch die Bereiche, die am schwierigsten zu bewältigen sind. 

Die Familie mit und ohne Kinder, Job, Haushalt, Freunde und Kollegen mischen mal mehr und mal weniger in unserem Alltag mit und stellen auch ihre Ansprüche. 


Da wird unser Vorhaben Hashimoto im Griff zu haben schon eine Herausforderung. Es ist aber eine, die mit einer guten Einstellung zur Erkrankung und einigen kleinen Tipps und Tricks zu bewältigen ist. Natürlich gehört auch dazu, dass Dich selbst und das manchmal trotzige Hashimoto Kind ernst nimmst.



Deine wichtigste Zutat um Hashimoto im Griff zu haben, ist...

Geduld

Geduld !!!

Um es gleich zu sagen: Geduld ist nicht eine meiner Stärken. Aber ich habe gelernt, dass das Gras nicht schneller wächst, wenn man daran zieht. 


Du kommst nicht drum herum, Geduld zu üben. 

Alles was wir dafür tun, damit es uns besser geht, braucht Zeit. Manche Sachen die Du umsetzt, dauern bis Du Veränderungen spürst. Und leider gibt es darunter auch welche, die für Dich persönlich gar nicht funktionieren. 


Hast Du Kopfschmerzen und nimmst eine Tablette, verschwindet der Kopfschmerz meistens ziemlich kurz danach. Hashimoto ist anders. 


Wenn Du ißt bist Du satt. Wenn Du trinkst, verschwindet der Durst. Hashimoto ist anders. 


Wenn Du Zucker ist, dann... bekommst Du Heißhunger. Uuups, das ist nochmal ein anderes Thema bei Hashimoto 😉 


Wenn Du einen gut erzogenen Hund hast, dann hört er auf Dich und tut was Du willst. Du rufst, er kommt. Hashimoto ist anders. (der hat schon eher Ähnlichkeit mit einer Katze - nämlich einen ziemlich eigenen Kopf) 


Weil Hashimoto so anders ist und eben nicht aufs Wort gehorcht, brauchen wir mehr Zeit und mehr Geduld. 


Es gibt aber etwas, was uns die Sache mit der Geduld etwas leichter macht. Das ist unsere Einstellung zu unserer Erkrankung. Deshalb gibt es auch eine logische Reihenfolge für die richtigen Maßnahmen:

Einstellung (Mindset) - Darmgesundheit - Ernährungsumstellung - Lebenstilveränderungen

Wissen ist Macht. 


Hol Dir den Fragebogen. Damit kannst Du Deinen Hashimoto selbst gut einschätzen und weißt, wo es klemmt.


Wie es so schön heißt: Fragen kostet nix ist der Fragebogen natürlich kostenlos. 🙂 

Einfach auf das Bild klicken - Anmeldung nicht nötig. 

hashimoto_fragebogen

Warum so und nicht anders?

Mit der richtigen Einstellung lernen wir das Mr. Hashimoto nicht nur eine dunkle Seite hat, sondern, so wie jede Medaille zwei Seiten hat, auch eine gute Seite hat. 


Es heißt nicht umsonst: "Die Gesundheit beginnt im Darm"

Wenn da etwas nicht stimmt, dann wirkt sich das auf unsere Beschwerden aus. 

Im Darm werden die Nährstoffe in den Körper aufgenommen. Wenn die Darmflora nicht gesund ist, dann bekommen wir zu wenig Nährstoffe und es kann ein Leaky Gut entstehen. Gerade bei Hashimoto besteht ein erhöhtes Risiko zusätzlich ein Leaky-Gut (eine löcherige Darmwand) zu bekommen. 


Stell Dir mal den Verdurstenden in der Wüste vor, der weit und breit kein Wasser findet. So fühlt sich unser Körper, wenn er nicht die nötigen Nährstoffe bekommt. Mit einem kaputten Darm, nutzt es aber auch nichts, wenn Du wie verrückt Nährstoffe als Nahrungsergänzung schluckst. Das Geld ist weg geschmissen, weil Dein Darm nichts davon aufnehmen kann. 


Also wirkt auch eine langfristige und dauerhafte Ernährungsumstellung mit einer sehr nährstoffhaltigen Ernährung erst dann, wenn der Darm in Ordnung ist. 


Was dann noch fehlt, sind Veränderungen im Lebensstil. Z.B. mehr Schlaf, Auszeiten, Zeit für Achtsamkeit mit uns selbst u. v. m. 

Was, soviel? 

Ja, es ist wirklich viel. 

Du sollst jetzt aber keinen Computer-Finger vom Scrollen bekommen. 


Ich habe das leicht verdaulich in kleinere Portionen eingeteilt. In den Rubriken findest Du alles was Du wissen musst. 


Das stimmt nicht. Ich finde nicht...... 

Fehler

Erwischt. Du hast Recht.

Warum ist das so? 


Weil Du und Dein Untermieter so individuell sind. 

Deshalb ist es hier unmöglich für jedes Gesicht unseres Japaners die passende Lösung zu beschreiben. 


Wenn Du das willst, bekommst Du trotzdem Antwort darauf. Schreib mir einfach eine E-Mail an ketoleo@ketoleo.de oder wir reden miteinander. In meinem Onlinekalender kannst Du jederzeit unverbindlich einen Termin reservieren. So lernen wir uns etwas näher kennen und schauen zusammen, wie Dein Weg aussehen kann.

Bildernachweis: Titelbild  Frau mit entzündeter Schilddrüse (c) adiano - adobestock.com - alle weiteren Bilder lizenzfrei bei Pixabay.com 

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