Wie Candida Hashimoto Symptome verursacht

Candida als Ursache für Hashimoto Symptome

Candida und ich

Ich lernte Candida kennen, nachdem ich bereits meine Ernährung auf eine eher ketogene Paleo-Ernährung umgestellt hatte. Mir ging es gut und die meisten Symptome waren verschwunden. Als einige wieder, wenn auch weniger heftig zurückkehrten, musste ich genauer hinsehen. Ich ernährte mich ja weiterhin sehr Hashimoto freundlich und ergänzte wichtige Nährstoffe für eine gute Versorgung. Was also war der Grund für die Rückkehr einiger Symptome?


Der Darm erschien mir als die wahrscheinlichste Ursache. Deshalb machte ich einige Stuhltests. Darin zeigte sich, dass einige Infektionen, ein erhöhtes Vorkommen von E.Coli, sowie auch eine Überwucherung mit Candida albicans vorhanden waren. 


Ich habe meine Ernährung angepasst und einige unterstützende Nahrungsergänzungen genutzt. So konnte ich die Überwucherung innerhalb von 6 Monaten beseitigen. Diese Anpassungen sind für jeden Menschen individuell anders. Mir half besonders die Einnahme einer Ergänzung, die E.Coli zurückdrängte und die Einnahme von Biotin. 


Candida zu beseitigen war dabei nicht der ausschlaggebende Punkt für meine spätere Remission, aber ein sehr wichtiger Schritt auf diesem Weg. 


Was ist Candida? 

Candida wird mal als Mikro-Organismus und mal als Infektion bezeichnet. Im Grunde genommen ist es beides. 


Candida ist ein Pilz oder besser gesagt eine Hefe, die sich in unserem Körper befinden kann. Es gibt über 20 verschiedene Candida Arten, die Infektionen und Symptome auslösen können. Die häufigste und besonders bei Hashimoto vorhandene Art ist Candida albicans. 


Normalerweise sind diese Hefen unproblematisch. Wenn sie aber mit anderen Mikro-Organismen in unserem Körper agieren, entsteht ein pathogenes Ungleichgewicht. Dann entwickelt sich der Pilz zu einer gesundheitlichen Gefahr, da Candida dann auch Toxine freisetzt, die Symptome auslösen können.

Symptome einer Candida Überwucherung

  • Nahrungsmittelempfindlich-keiten
  • Müdigkeit
  • Blähungen, Aufstoßen
  • Durchfall / Verstopfung
  • Unfruchtbarkeit
  • Endometriose
  • Stimmungsschwankungen
  • Schlafstörungen
  • Schlechter Atem
  • Muskel- und Gelenkschmerzen
  • Schwäche - Energiemangel
  • Gehirnnebel
  • Frieren
  • Vaginales Brennen 
  • Depressionen
  • Gewichtszunahme
  • Verstopfung der Nasennebenhöhlen
  • Hautausschlag
  • Ein allgemeines Fortschreiten der Autoimmunerkrankung

Wie du sehen kannst, gibt es eine ganze Reihe von Symptomen, die sowohl durch Hashimoto wie auch durch eine Candida Infektion ausgelöst werden können. 


Zwar ist auch in der Medizin Candida seit Langem als Krankheitserreger anerkannt. Leider nur für Menschen mit geschwächtem Immunsystem wie bei AIDS, Krebstherapien, Leukämie und Bestrahlungstherapien. Mittlerweile ist es anerkannt, dass Candida Infektionen zu chronischen und Autoimmunerkrankungen für Hashimoto beitragen können. 

Die Wirkung von Candida auf Hashimoto und die Schilddrüse

Candida kann eine Grundursache und Hauptfaktor für eine Hashimoto Erkrankung sein. In anderen Fällen kann es ein sekundärer Faktor sein. Das bedeutet, dass es noch ein oder mehrere Ungleichgewichte gibt, die sowohl Candida wie Hashimoto antreiben. 

Schaubild Candida Fakten

Wenn Candida von der runden zur verzweigten Form wechselt, kann der Pilz die Darmwand schwächen und eine Darmdurchlässigkeit fördern. Die gilt aber, wie du inzwischen schon weißt, als Auslöser für Hashimoto und Autoimmunerkrankungen. 


Die Freisetzung von Toxinen durch Candida kann sich massiv auf dein Immunsystem auswirken. So führen bestimmte Toxine zu einer Aktivierung der Th17 Zellen. So kann Autoimmunität entstehen. Diese Aktivierung wird außerdem mit der Entstehung von Morbus Basedow gebracht. 

Genug Theorie - Du willst lieber wissen, wie es dazu kommt 

Bestimmte Ernährungsweisen und Lebensstilfaktoren können bei manchen Menschen die Entstehung von Candida fördern. Schauen wir uns einige davon an. 

Hohe Östrogenspiegel

Ein hoher Spiegel des Sexualhormons Östrogen kann Candida von einem normalen in einen schädlichen pathogenen Zustand bringen. Eine Östrogendominanz ist ein häufiges Symptom von Hashimoto und fördert somit die Überwucherung. Dabei bindet sich Candida an Östrogen und startet eine Stressreaktion, die eine pathogene Aktivität erhöht und schließlich zur Überwucherung führt. 

Medikamente

Irgendwie ist es logisch, dass Medikamente unseren Darm beeinflussen. Im Darm findet die Nährstoffaufnahme statt und häufig auch die Wirkstoffaufnahme von Medikamenten. Einige Medikamente tun sich aber mit einer pathogenen Beeinflussung besonders hervor. 


Dazu zählen:


  • Medikamente, die die Sterilität im Dünndarm beeinflussen (dazu, gehören Protonenpumpenhemmer,
      Steroide und nichtsteroidale entzündungshemmende Medikamente)
  • Antibiotika - da sie die Darmflora direkt beeinflussen. Es ist nichts Neues, dass nach einem
      unvermeidbaren Einsatz von Antibiotika immer eine anschließende Darmsanierung erfolgen sollte.
  • Hormonhaltige Medikamente mit Östrogen und Progesteron sowie die Antibabypille
  • Medikamente die das Immunsystem schwächen (Kortikoide - also Kortison wie Prednisolon) 

Medikamente fördern das Wachstum pathogener Bakterien und fördern die Überwucherung mit Hefen. So reduzieren Antibiotika die nützlichen Bakterien und schaffen damit freie Bahn für die schlechten Bakterien. Protonenpumpenhemmer wiederum verändern den an sich niedrigen pH-Wert im Darm und schaffen damit ein ideales Klima für Krankheitserreger. 

Stress - ein Faktor, der bei jedem Krankheitssymptom eine Rolle spielt

Wie so oft bei Erkrankungen ist Stress auch bei der Entstehung von Candida stark beteiligt. Die belastenden Signale werden an den Darm weitergeleitet und fördern dort Entzündungen und Bakterienungleichgewichte, die zu einem durchlässigen Darm führen. 


Außerdem setzt Stress die Hormone Noradrenalin und Adrenalin frei, die das Wachstum von Krankheitserregern massiv fördern. 

Schwangerschaft

Nicht zuletzt durch den Östrogenanstieg während der Schwangerschaft sind Frauen in dieser Zeit anfälliger dafür, an Candida zu erkranken. Dabei hat sich gezeigt, dass eine Überwucherung mit Candida im zweiten Trimester deutlich negativere Auswirkungen hat als im ersten Trimester. Dazu gehören Frühgeburten und ein niedrigeres Geburtsgewicht des Neugeborenen. 


Wie du Candida mit Labortests feststellen kannst.


Egal um welche Erkrankung es sich handelt, kommt immer zuerst die Suche nach der Ursache, denn nur dann können gezielte Maßnahmen auch wirksam helfen. 


So können parasitäre Infektionen, Dysbiose und SIBO sowohl das Wachstum von Candida fördern. Sie können aber auch die Symptome einer Überlastung mit Hefe nachahmen. 


Mit Stuhltests können diese Erkrankungen nachgewiesen werden. Um gezielt gegen Candida vorzugehen, ist es hilfreich, die Stämme zu kennen, auf die Maßnahmen zielen sollen.  

Ich habe bei meiner Darmanalyse vor wenigen Jahren auf die Mikrobiom-Tests von Medivere gesetzt, die ich auch weiterhin meinen Kunden im 1:1 Guiding und im Darmprogramm empfehle, wenn sich hartnäckige Darmprobleme trotz aller richtigen Maßnahmen nicht überwinden lassen. 


Für einen Test auf Candida ist aber der GI-Map Test besser geeignet. Er identifiziert die spezifischen Hefestämme. 

Inzwischen gibt es jedoch einen weiteren, offensichtlich noch wirksameren Urin-Test. Der Organic Acid Test. Dieser identifiziert nicht nur die Candida Überwucherung im Dickdarm, sondern enthält auch Tests auf Candida Metaboliten im Körper.


Und nu? Wie bekommst du Candida in den Griff?

Klasse, du bist bis hierher gekommen, obwohl es etwas trocken und theoretisch war. Sorry, manchmal lässt sich das nicht vermeiden, um besser zu verstehen, was da in unserem Körper so vor sich geht. 


Jetzt kommt auch wieder ein typisches Symptom unseres schulmedizinischen Gesundheitswesens. Candida wird nämlich in der konventionellen Medizin nur behandelt, wenn es sich um vaginale Hefeinfektionen bei Frauen oder um eine Überwucherung bei einem immungeschwächten HIV Patienten handelt. 


Die funktionelle Medizin weiß aber, dass eine unbehandelte Candida Überwucherung dazu führen kann, dass Toxine und unverdaute Lebensmittelmoleküle in den Blutkreislauf gelangen können. Dadurch können viele Krankheitssymptome verursacht werden.


Da ja nun die Schulmedizin mal wieder nur eingeschränkt handelt und alles andere für Blödsinn hält, sparen wir uns hier die nähere Beschreibung der Behandlung. 

Kümmern wir uns lieber gleich um das Ursachenprinzip einer Candida-Behandlung. 


Der 3-gliedrige Ursachen-Ansatz, um Candida zu behandeln 

1. Wie du Candida überwindest und die Hashimoto Beschwerden verminderst

Um Candida wieder loszuwerden, sind Veränderungen in der Ernährungsweise und des Lebensstils die besten Garanten für Erfolg. Wie die aussehen? 


  • Wie schon erwähnt ist Stress ein starker Antreiber für das Überwachsen mit Candida. Die Grundursache für eine geringere Widerstandsfähigkeit gegen Stress sind geschwächte Nebennieren. Um diese zu stärken,  empfehle ich gerne als ersten Schritt die Nutzung einer adaptogenen Kräutermischung, die sich sehr hilfreich gezeigt hat.
  • Wenn du anfällig für Infektionen der Nebenhöhlen bist, kann regelmäßiges Spülen der Nase lindernd wirken. Bei Hautinfektionen empfehle ich, neben guter Hygiene auf enge und verschwitzte Kleidung zu verzichten und Kleidung sowie Bettwäsche häufiger zu wechseln. 
  • Um die Heilung voranzutreiben, ist eine Diät-Ernährung zu empfehlen. Bei Candida ist diese im allgemeinen Zucker- und Kohlenhydrate arm. Dabei gibt es 2 Optionen: Die Anti-Candida Diät, wie sie auch in meinem Darmprogramm des Reset-Konzeptes enthalten ist und die Body Ecology Diät. Dabei kannst du Anti-Candida Diät als Basis verstehen. Die Body Ecology Diät ist eine erweiterte Form davon.
Hashimoto Beschwerden

Mit dieser Empfehlung kannst du über ca. 10 Tage deine Ernährung zusammenstellen. Danach kannst du einige Lebensmittel wieder einführen. Du solltest aber weiterhin Zucker, Milchprodukte, Süßungsmittel und kohlenhydratreiche Lebensmittel weiter meiden. 


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Heile deinen Darm und überwinde deine Hashimoto Beschwerden

Die Body-Ökologie-Diät ist die Erweiterung der Anti-Candida Diät


Wenn du mit dieser Ernährungsempfehlung noch keine wirklich spürbaren Verbesserungen bemerkst, kannst du auf die Body-Ökologie-Diät wechseln. Der Hauptunterschied liegt darin, dass besonders auf das Einweichen von Nüssen und Körnern bestanden wird (natürlich bei minimalem Verzehr) 

Hashimoto Beschwerden

Unterscheidung der Body-Ecologie Diät von anderen Diäten zur Darmheilung

Für die Darmheilung gibt es verschiedene Diäten, die je nach Ursache der Erkrankung anzuraten sind. Während die GAPS Diät und die SCD Diät reichlich Nüsse, Früchte und Säfte enthält, sind bei der Ökologie Diät einige gut eingeweichte Körner und sehr begrenzt Obst und Nüsse enthalten, um den Pilz auszuhungern. 


Dazu unterstützt diese Diät die Bildung nützlicher Bakterien durch Einführung von fermentierten Lebensmitteln. Dir fällt da sicher als Erstes Sauerkraut oder Kimchi ein. Es gibt aber noch weit mehr Gemüse, das sich zum Fermentieren eignet. 


Fermentiertes Kokoswasser (Kokoswasser und probiotische Starterkultur + Stevia nach Geschmack) ist ein erfrischendes Getränk, was die Bakterienbildung ebenfalls super unterstützt.


Zusätzlich wendet die Ökologie-Diät auch eine 80/20 Regel für ein balanciertes Säure/Basen-Verhältnis an. Es sollten allerdings Lebensmittel mit hohem Oxalatgehalt (z. B. Sellerie) gemieden werden. Menschen mit Hashimoto müssen bei Lebensmitteln mit hohem Oxalatgehalt aufpassen, da Candida eine Oxalat-empfindlichkeit erhöhen kann. 


In meinem Darmprogramm Reset 2.0 sind 2 Wochenpläne und weitere Hilfen zu Candida bereits enthalten. Wenn du dich für die Umsetzung der Body-Ökologie-Diät interessierst, schreib mir einfach eine E-Mail an ketoleo@ketoleo.de oder nutze das Kontaktformular.  


2. Baue deine pathogenen Abwehrkräfte auf 


S. Bourlardii


Für eine gute und dauerhafte Abwehr von Candida hat sich das Probiotika Saccharomyces boulardii als nützlich erwiesen. Es nimmt keinen Platz im Körper ein, sondern stärkt die natürlichen Darmabwehrkräfte um Candida zu beseitigen und vor neuem Befall zu schützen. Im Gegensatz zu anderen Biotika wird es auch von Menschen mit SIBO erfolgreich genutzt. 


Biotin


Einige Ergänzungsmittel können die Umwandlung von Candida in die Hyphenform oder zurück zur Hefeform verhindern. Eines davon ist Biotin. Biotin ist ein B-Vitamin, was deine Nebennierenfunktion unterstützt und auch hilfreich gegen Haarausfall wirkt. Eine Dosierung von 5-8 mg ist dabei eine gute Option. Da Biotin die Schilddrüsenwerte beeinflusst, solltest du die Einnahme etwa 1 Woche vor einer Messung der Werte unterbrechen.  


Molybdän


Acetaldehyd ist eine Substanz, die zu Zellschäden führen kann. Normalerweise verwendet dein Körper Molybdän, um Überschüsse davon abzubauen. Bei Candida kann es zu einem Mangel an diesem Mineral kommen, was zu erhöhten Acetaldehyd Konzentrationen führt. 


Wenn du beim Verzehr von Eiern, Kreuzblütlern, Knoblauch und Zwiebel mit Asthma, Hautirritationen und übel riechenden Gasen reagierst, fehlt Molybdän, um den Schwefelgehalt der Lebensmittel abzubauen. 

In diesem Fall beseitigt die Einnahme von etwa 500 µg Molybdän diese Wirkung. 


3. Natürliche Antimykotika helfen dir, die Hefe zu unterdrücken


Um eine erneute Überwucherung zu vermeiden, kannst du natürliche Pilz-Blockierer nutzen. 


Dazu gehören neben dem schon erwähnten Probiotikum S. Boullardii, Aktivkohle, kolloidiales Silber und Oreganoöl. 


Oreganoöl enthält Carvacrol. Eine Substanz, die sich als hilfreich gegen Candida, parasitäte Infektionen und Lebensmittelvergiftung bewiesen hat. Besonders wirksam ist eine Mischung aus verschiedenen ätherischen Oreganoölen. Für eine unterstützende Kuranwendung solltest du über 60 Tage täglich 2 Kapseln einnehmen.


Aktivkohle wiederum bindet Hefetoxine. Auch hier würde ich dir eine Einnahme über 60 Tage mit 2-4 Kapseln täglich empfehlen. Aktivkohle bindet alles, nicht nur Toxine, sondern auch Nährstoffe. Deshalb solltest du die Kapseln mit einem Abstand von 4 Stunden zu Mahlzeiten und anderen Ergänzungen einnehmen. Außerdem senkt Aktivkohle den Magnesiumspiegel, sodass hier mehr Magnesium wieder zugeführt werden muss. 


Behandelbare Candida Überwucherung oder resistente Hefe 

Achtung festhalten, wir drehen uns ein wenig im Kreis. 


So wie es inzwischen resistente Keime, Viren usw. gibt, gibt es auch resistente Hefe, die auf die Behandlung mit Kräutern nicht ansprechen. Dann kann es sinnvoll sein, die Medikamente und Kräuter für eine Zeit unterschiedlich zu kombinieren. 


Resistente Hefe kann jedoch auch ein Hinweis auf eine andere zu Grunde liegende Erkrankung sein. Während die Schulmedizin wie schon gesagt, nur bestimmte Personen überhaupt bei Candida behandelt, hat die Naturmedizin in der Vergangenheit Hefen als Ursache für alles überdiagnostiziert. 


Das stimmt aber nur zum Teil. In vielen Fällen ist Candida und auch anderer Pilzbefall eine Hauptursache für Beschwerden. In manchen Fällen ist sie aber ein Symptom, weil es nur zu einer Überwucherung kommt, weil eine andere Grundursache vorliegt, die ein Ungleichgewicht auslöst. Dann muss die Grundursache gefunden und beseitigt werden.


Natürlich lindert dann die Behandlung der Hefen die Symptome. Sie werden aber nicht ausgerottet und treten immer wieder auf. 

Ursachen, die zur Überwucherung führen oder Symptome einer Hefeinfektion nachahmen können

Dazu zählen parasitäre Infektionen wie Blastocystis hominis, Schwermetall-Toxizität oder Schimmelpilz-Toxizität. 


Schimmel ist ein Pilz und erzeugt Pilz, so einfach könnte man es sagen. Wenn du Schimmel ausgesetzt bist, gleich in welcher Form, musst du die Quelle herausfinden und eliminieren. Danach muss der Schimmelpilz aus deinem Körper gebracht werden. Eine Schimmelpilzinfektion kann zu Symptomen führen, die einer Candida Überwucherung ähneln. 


Fazit zu Candida

Candida ist ein natürlicher Bestandteil unseres Mikrobioms, was pathogen werden kann, wenn es zur Hyphenform wechselt. Dann trägt es wesentlich zur Entstehung der Darmdurchlässigkeit (Leaky Gut) bei. Dazu kann es ein Ungleichgewicht deines Immunsystems bewirken, was ein Grundursachenfaktor für Hashimoto ist. 


Wenn du eine Candida Infektion hast, kann das zu Müdigkeit, Depression, Blähungen, Gehirnnebel und Verdauungsproblemen führen. Diese Symptome treten aber genauso auch bei SIBO und Schimmelpilztoxizität auf. Deshalb ist es wichtig, dass du mit Labortests eine Candida Infektion bestätigen oder ausschließen lässt. Am sinnvollsten ist dann ein Test, der auch die Stämme identifiziert. 


Lass dich von der Diagnose Candida nicht aus den Schuhen hauen. Sie gehört sicher nicht zu den Dingen, die man haben will. Du kannst jedoch mit einer gezielten Ernährungsumstellung, Lebensstilveränderungen und Nahrungsergänzungen einen gesunden Darm erreichen. Alle diese Maßnahmen heilen nicht nur deinen Darm, sondern verbessern auch massiv deine Schilddrüsensituation. 


Ich bin hier um dich auf deinem Gesundheitsweg so gut es geht zu unterstützen und freue mich, wenn einige meiner Blogartikel dazu beitragen, dass es dir besser geht. Bei Fragen schreibe mir einfach eine E-Mail oder nutze das Kontaktformular. Ich freue mich immer über Post und Feedbacks.


Hinweis: 

In diesem Artikel sind teilweise Produktempfehlungen enthalten. Bis auf den GI-Map und den Organic Acid Test handelt es dabei um sogenannte Affiliate Links. Das bedeutet, wenn du über diese Links Produkte einkaufst, erhalte ich dafür eine kleine Provision. Für dich ändert sich dadurch nichts, insbesondere ist damit weder ein Vor- noch ein Nachteil verbunden. 

Quellennachweis:
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2. Madison A, Kiecolt-Glaser JK. Stress, Depressionen, Ernährung und die Darmmikrobiota: Mensch-Bakterien-Wechselwirkungen im Zentrum der Psychoneuroimmunologie und Ernährung. Curr Opin Behav Sci . 2019; 28: 105 & ndash; 110. doi: 10.1016 / j.cobeha.2019.01.011

3.Mu Q, Kirby J., Reilly CM, Luo XM. Leaky Gut als Gefahrensignal für Autoimmunerkrankungen. Front Immunol . 2017; 8: 598. Veröffentlicht 2017 23. Mai doi: 10.3389 / fimmu.2017.00598

4. Richert DA, Westerfeld WW. Acetaldehydoxidation bei Molybdänmangel. J Biol Chem. 1957; 227 (1): 533 & ndash; 536.

5. Minich D. Gibt es wirklich so etwas wie Schwefelintoleranz?. Veröffentlicht am 16. Dezember 2018. .
https://www.deannaminich.com/is-there- really-such-a-thing-as-sulfur-intolerance/

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