Insulinresistenz und Hashimoto

Warum der Apfel

bei Hashimoto

keine gute Idee ist

Das süße Leben beschert uns Ärger mit Hashimoto

Warum ist das so?

Was hat unser Blutzucker mit Hashimoto zu tun? 


Nur wenige wissen, dass wir unsere Probleme mit der Schilddrüse nicht in den Griff bekommen können, wenn wir gleichzeitig einen dauerhaft erhöhten Blutzuckerwert haben. Dieser Wert findet allgemein schon wenig Beachtung. Das erklärt auch die hohe Dunkelziffer von noch nicht erkannter Diabetes. 


Für uns mit unserem Untermieter, ist ein dauernd erhöhter Blutzuckerwert besonders kritisch, weil unsere Schilddrüse als Teil des endokrinen Systems, nicht richtig arbeiten kann. Doch warum haben wir denn ein erhöhtes Risiko für einen chronisch erhöhten Blutzuckerspiegel? 


Bei Hashimoto haben wir eine deutlich niedrigere Toleranz gegenüber Kohlenhydraten. Wir verarbeiten Kohlenhydrate deutlich schlechter. Warum das so ist? Keine Ahnung, aber es ist leider so, und es erhöht für uns das Risiko zusätzlich auch an Diabetes erkranken zu können. 

Die Insulinresitenz tarnt sich genauso gern, wie Mr. Hashimoto

Wir wissen ja, dass unser Mitbewohner sich gerne tarnt. Wir kennen das ja bereits bei der Nebennierenschwäche, die gleiche und ähnliche Symptome hat, wie Hashimoto und sich netterweise gerne mit ihm verbündet, was dann die Beschwerden verstärkt. 


Ähnlich ist es mit dem Blutzucker. Ein unausgeglichener Zuckerstoffwechsel macht sich gerne mit dauernder Müdigkeit und schlechtem Schlaf, Schwindelgefühlen und Kopfschmerzen bemerkbar. Alles teilweise bereits bekannte Symptome die wir von unserem Japaner kennen. 


LowCarb als logische Konsequenz? Ja, aber....

Wir wissen inzwischen das sowohl Gluten wie auch Zucker Feinde unserer Schilddrüse sind. Gluten ist in allen Getreidesorten, außer Pseudogetreide und Reis enthalten. Gleichzeitig sind das auch Lebensmittel die enorm viele Kohlenhydrate enthalten. 


Zucker begegnet uns leider überall. Es geht nicht darum den Löffel Zucker im Kaffee zu vermeiden, sondern genau auf die Zutatenlisten von Produkten zu schauen. Sie werden feststellen, dass fast alle industriell verarbeiteten Lebensmittel auch Zucker enthalten. Oft genauso getarnt mit einem der, mehr als 70 unterschiedlichen Namen dafür. Hier heißt es Vorsicht, denn wenn auch noch drauf steht: "zuckerreduziert" sind oft andere, ebenfalls nicht empfehlenswerte Zuckeraustauschstoffe enthalten. 


Eine LowCarb Ernährung wirkt sich, durch die starke Reduzierung der Kohlenhydrate positiv auf den Blutzuckerwert aus. Trotzdem ist eine LowCarb oder auch eine ketogene Ernährung nicht zwingend gesund. Beachten wir nur die Makro-Nährstoffe und reduzieren damit die Kohlenhydrate, können wir immer noch unserem Körper und unserer Schilddrüse schaden, wenn die Nahrungsmittel die wir aufnehmen, von schlechter Qualität und Zusammensetzung sind. 


Deshalb sollte eine LowCarb Ernährung mit High Quality verbunden werden und dann sind wir schnell bei einer Kombination von LowCarb - gerne auch mit High Fat (wenn es die richtigen Fette sind) und Paleo. 

Deshalb sind für uns Betroffene ganz bestimmte Ernährungsformen die beste Wahl. 


Fazit: Ohne einen gesunden Blutzuckerwert bekommen wir unseren Hashimoto nicht in den Griff 

Die Schilddrüse, die Bauchspeicheldrüse und unsere Nebennieren sind Teil des endokrinen Systems und produzieren Hormone. Insulin, dessen Aufgabe es ist, den Zucker aus unserem Blut in die Zellen zu bringen, ist ein Hormon und ein Gegenspieler von Cortisol, dem Stresshormon. Insulin erschwert die Umwandlung von T4 in das aktive T3 der Schilddrüsenhormone. 


Wir erkennen daran, dass dieses komplizierte Hormonsystem empfindlich auf Störungen reagiert und sich die einzelnen Faktoren gegenseitig unterstützen, aber auch behindern können. 


Ist der Blutzucker chronisch erhöht, produziert sich die Bauchspeicheldrüse dumm und duselig an Insulin. Das hindert sie daran, andere wichtige Enzyme für eine gesunde Verdauung und Nährstoffaufnahme im Darm zu produzieren. Die Bauchspeicheldrüse ist nämlich männlich und kann immer nur eine Sache. Also Insulin oder Enzyme, aber nicht beides. So betrachtet schädigt zu viel Blutzucker auch unseren Darm. 

Insulinresistenz


Insulin ist der Schlüssel um die Zellen für die Aufnahme der Glukose (Zucker) zu öffnen. Irgendwann schützen sich die Zellen aber davor, zu viel Zucker aufnehmen zu müssen und ignorieren den Schlüssel. Sie öffnen sich nicht mehr und das nennt man dann auch Insulinresistenz. Hält dieser Zustand an, wird daraus Diabetes. 

Wichtige Unterscheidung: Diabetes Typ I und II 

Was Sie bis jetzt gelesen haben, betrifft in der Hauptsache den Diabetes Typ II, auch Alterszucker genannt, auch wenn darunter erschreckenderweise sogar immer mehr Kinder leiden. Und sorry, für die harte Aussage: Diabetes Typ II ist in 90% der Fälle angefressen. Unsere Lebensmittelindustrie fördert das ja auch entsprechend, durch versteckten Zucker in fast allen Varianten. Allerdings ist es deshalb auch möglich, Diabetes Typ II mit entsprechenden Maßnahmen zu heilen. 


Etwas anders sieht das bei Diabetes Typ I aus. Dieser kann genetisch vererbt werden. Dieser Typ ist nicht reversibel, nicht heilbar. Zudem ist Typ I Diabetes ebenfalls eine Autoimmunerkrankung. 

Und das ist die Krux, wer bereits eine Autoimmunerkrankung hat, hat ein erhöhtes Risiko an einer weiteren zu erkranken. 

Das Bild ist viel zu klein, für die Liste der bekannten Autoimmunerkrankungen. Hier finden Sie eine relativ vollständige Liste

Autoimmun Hashimoto

Wie wäre es mit einem kleinen Quiz?


Holen Sie sich kostenlos Ihren persönlichen Fragebogen um erkennen zu können, wo Ihre Baustellen für bestimmte Beschwerden sind. 


Wie es so schön heißt: Fragen kostet nix ist der Fragebogen natürlich kostenlos. 🙂 - Einfach auf das Bild klicken. Keine Anmeldung nötig. 

hashimoto_fragebogen

Autoimmunerkrankungen sind entzündungsbedingt

Deshalb ist es hier wichtig, die Ursachen zu behandeln. Das geht am besten mit einer entzündungsarmen Ernährung, die ebenfalls auf Entzündungsförderer wie Gluten, Soja und Zucker verzichtet. 


Ich bin keine Wissenschaftlerin und deshalb ist es für mich eher eine logische Vermutung, dass durch zuviele Kohlenhydrate, Zucker und andere Entzündungsförderer auch die Voraussetzungen geschaffen werden könnten, zur Autoimmunerkrankung Hashimoto auch an Diabetes Typ I zu erkranken. 


Wie gesagt, dass ist nicht wissenschaftlich und ganz sicher spielen dabei eine Menge anderer Faktoren in unserem Erbgut eine große Rolle. 


Festzuhalten ist aber: eine gut formulierte LowCarb Ernährung mit hochwertigen, naturbelassenen Lebensmitteln, wirkt sowohl positiv auf Entzündungsfaktoren, wie auch auf einen stabilen normalen Blutzucker und damit gegen Insulinresistenz und Diabetes. 

Alles klar, oder haben Sie noch Fragen? 


Dann können Sie mir gerne eine E-Mail an ketoleo@ketoleo.de senden. Noch besser ist ein persönliches Gespräch zum gegenseitigen kennenlernen. Nutzen Sie einfach meinem Online-Kalender um unverbindlich einen Termin zu reservieren. In den für Sie reservierten 30 Minuten lernen wir uns etwas näher kennen und schauen gemeinsam ob und wie ich Ihnen bei Ihrem Hashimoto helfen kann. 


Ich freue mich auf Sie. 

Bildnachweis: Titelbild Apfel Insulin - Zuckertopf mit Blutzuckergerät und getarnte Eule lizenzfrei by Pixabay.com / Bild Autoimmunerkrankungen Urheber: lhphotos by fotolia.com 









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