Hormone

Hormone und Hashimoto

Wie Hormonungleichgewichte dein Wohlfühlen stören.

Hormone und Hashimoto bestimmen dein Leben? Schluss damit!

Es reicht ja nicht, das Hashimoto bei uns eingezogen ist und ohnehin schon viel durcheinander bringt. Da haben uns die Ungleichgewichte in unserem Hormonsystem natürlich gerade noch gefehlt. 


Aber tröste dich. Hormonelle Störungen und Ungleichgewichte sind kein Alleinstellungsmerkmal von Hashimoto. Im Gegenteil: 47 % aller Frauen leiden darunter und von denen wissen 75% nicht, wie viel Einfluss sowohl unsere Ernährung wie auch unser Lebensstil auf unsere Hormone hat. 


Das will ich ändern, und zwar für alle Frauen, egal ob mit oder ohne Hashimoto. Deshalb gibt es jetzt hier eine eigene Rubrik für diese heimlichen Chefs in unserem Körper und die Hilfestellungen wie man mit denen umgeht. 

Hormonelle Ungleichgewichte sind keine Frage des Alters

Hormone sind von unserem ersten Atemzug an, bei uns aktiv. Sie bestimmen auch das Wachstum und die Entwicklung im Kindesalter. Meist spüren wir sie erstmals, wenn wir uns in die gefürchteten Pubertiere verwandeln. Erinnerst du dich noch an diese Zeit? 


Bockig, launisch und unberechenbar haben wir unser Umfeld drangsaliert. Dabei haben wir uns nicht wohlgefühlt, sondern wussten selbst nicht so recht, welcher Teufel uns manchmal geritten hat. Wir haben uns selbst nicht verstanden und unsere Eltern wussten auch nicht was los war. 


Während und nach der Schwangerschaft ist es oft ähnlich. In diesen Phasen hormoneller Umstellungen bemerken wir am ehesten, welchen Einfluss diese Hormone auf uns haben. Wir bemerken, wie sie unser Denken und Handeln bestimmen und uns oft dazu bringen, Dinge zu tun oder zu sagen, die wir eigentlich selbst gar nicht wollen. 

Besonderheiten: Hormone und Hashimoto aber auch, Hormone, Hashimoto und die Wechseljahre

Mit Hashimoto sind wir ohnehin schon einige Symptome von Hormonschwankungen gewohnt. Wir haben eh schon mit T3 und T4, den Schilddrüsenhormonen, zu tun. Insofern sind Hormone und Hashimoto noch eine besondere Spezialität. Die meisten Frauen in den Wechseljahren mit Hashimoto können nicht mehr wirklich unterscheiden, ob die Beschwerden nun von Hormonen oder von Hashimoto kommen. 


Die Wahrheit ist: Sie kommen von beiden und machen uns manchmal schier irre. 


Wechseljahre sind eine weitere Stufe in der wir die Wirkung zu spüren bekommen. Da geht es dann richtig rund. Stimmungsschwankungen, Gewichtszunahmen, Depressionen (die keine sind), Gereiztheit und Hitzewallungen (besonders wenn wir sie nicht brauchen können). Wir keifen grundlos unseren Partner an. Was gestern gut und o.k. war, verursacht heute einen Wutausbruch. Lust auf Sex? Fehlanzeige! 


Weil diese Hormone auch unseren Alterungsprozess steuern und wir diese Veränderungen spüren, fühlen wir uns zudem oft überflüssig. 

Hormone und Hashimoto

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Wie gehen wir damit um? 

Obwohl wir schon in der Pubertät Einfluss nehmen könnten, tun wir es nicht, weil wir noch gar nicht viel darüber wissen und außerdem überhaupt keinen Kopf dafür haben. Keine 14 oder 15-jährige befasst sich mit ihrem Hormonhaushalt. Außerdem geht die Pubertät vorbei und scheinbar ist dann alles wieder in Ordnung. 


Genauso ist es bei Schwangerschaften und der direkten Zeit danach. Wir sind mit uns und damit beschäftigt, dass es unserem Kind gut geht. In der Zwischenzeit verschwinden auch die heftigsten Hormonauswirkungen wieder. 


Unbewusst lernen wir auf diese Weise, dass diese Phasen ja ganz normal sind. Kommen dann die Wechseljahre, sehen wir all die Beschwerden, die sich so einstellen, auch als unvermeidbare Phase an. Bestenfalls fragen wir unseren Arzt und Apotheker, ob es nicht was gibt, was wir einnehmen können, um die Symptome zu lindern. Wie gesagt: Symptome und lindern.


Das ist was anderes, als Ursachen zu beheben.


Gleichzeitig ist das eine gute Nachricht. Wir haben selbst sehr viel in der Hand um sowohl Hashimoto wie auch unsere Hormone in den Griff zu bekommen. Wir müssen nur wissen: Wie? 


Was brauchen wir dazu um mit Hormonen und Hashimoto umzugehen? 

Richtig! Wir brauchen Wissen. 

Also: Was sind Hormone eigentlich.

Fragezeichen - Hormone und Hashimoto

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Hormone sind Botenstoffe im Körper. Sie geben Informationen weiter und regulieren so extrem viele und komplizierte Vorgänge in unserem Körper, wie Stoffwechsel, Atmung, Blutdruck, den Salz und Wasserhaushalt, sowie Sexualfunktionen und Schwangerschaft. 


Sie werden in spezialisierten Zellen verschiedener Organe gebildet. Dazu gehören die Hirnanhangdrüse (Hypophyse), der Schilddrüse und den Nebenschilddrüsen, den Nebennieren (Mark und Rinde) den sogenannten "Langehans-Inseln" in der Bauchspeicheldrüse und in den Keimdrüsen (Eierstöcke und Hoden). 


Schon hier erkennst du, das Hashimoto natürlich auch das Hormonsystem beeinflusst und umgekehrt. Du erkennst, wenn du meine Artikel zu den Nebennieren gelesen hast, dass auch Stress auf unser Hormonsystem wirkt. 


Ihre Aufgabe ist es die Bildung von Enzymen auszulösen. Bereits die Bildung der Enzyme setzen Folgereaktionen in Gang, die über die eigentliche Hormon-Wirkung hinaus gehen. Du kennst das schon: 


Das Hormon Insulin sorgt für eine Senkung des Blutzuckerspiegels, Adrenalin steigert den Blutdruck und Testosteron sorgt unter anderem bei Männern für die Spermienreifung. Dabei werden die Hormone selbst nicht verbraucht. 


Damit wird auch klar, dass Störungen bei der Bildung von Hormonen und Fehlinformationen zu Erkrankungen und Beschwerden führen können. 


Du verstehst trotzdem nur Bahnhof? Macht nichts, denn für den Anfang reicht das Wissen erstmal.

Das Endokrine System, also alles, was mit den Hormon produzierenden Organen zu tun hat, ist eine ganze Studienrichtung. Die Wechselwirkungen sind in der Tat kompliziert. 


Nur weil wir Hashimoto haben oder uns in hormonellen Umstellungsphasen wie Pubertät, Schwangerschaft und insbesondere in den Wechseljahren befinden, müssen wir jetzt nicht zur Uni gehen. 


Für uns reicht das, was du gerade gelesen hast erstmal völlig aus. Denn für uns sind ganz andere Fragen wichtig. Nämlich: 

  • Was beeinflusst unser Hormonsystem und haben wir selbst Möglichkeiten Einfluss zu nehmen? 
  • Beeinflusst unsere Ernährung das Hormonsystem? Können wir mit Ernährung unser Hormonsystem regulieren?
  • Welchen Einfluss hat unser Lebensstil auf das Hormonsystem? Können bestimmte Lebenstilveränderungen zu Veränderungen führen?
  • Welche Hilfsmittel und Tools können wir außer Ernährung und Lebensstil noch nutzen? 
Hormone und Hashimoto

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Ich verspreche dir, dass du nach und nach alle diese Fragen beantwortet bekommst. 


Glaub mir, dich würde der Hammer treffen, wenn ich allein dass, was ich bis jetzt bereits gelernt und verarbeitet habe, jetzt und hier und gleich an dich weitergebe. 


Also machen wir es schrittweise und in verdaulichen Happen. 

Hormone und Hashimoto

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Erste Antworten auf die 4 Fragen

1. Was beeinflusst unser Hormonsystem?

Du kannst dir vorstellen, dass etwas so kompliziertes und empfindliches wie unser Hormonsystem natürlich sehr schnell auf viele Faktoren reagiert. 

So hat auch unsere Umwelt und die Gifte in der Umwelt einen enormen Einfluss auf die Hormone. 


Wir Frauen sind davon besonders betroffen, denn in sehr vielen Kosmetikprodukten stecken hormonelle Stoffe oder Stoffe die sich auf das Hormonsystem auswirken. Wir haben es in diesem Bereich also nicht nur mit Toxinen zu tun, sondern auch mit Stoffen die unser Hormonsystem belasten. Das Gleiche gilt übrigens auch für Reinigungsmittel, die wir im Haushalt verwenden. Oder denke mal an die vielen Plastikverpackungen, Aufbewahrungsdosen und Getränkeflaschen aus Plastik. In den meisten sind auch Weichmacher, insbesondere BPA enthalten, was nachweislich Einfluss auf unsere Hormone hat. 


Wenn wir wissen, dass sich Stress auf unsere Nebennieren auswirkt, dann ist es eigentlich auch logisch, dass er bei den Hormonen mitmischt. Immerhin ist die Nebenniere eine der Hormone produzierenden Drüsen und wie Cortisol wirkt, kannst du auch hier nochmal nachlesen. 

2. Hat Ernährung Einfluss auf das Hormonsystem? 

Na klar, und zwar sowas von.... und das in mehrfacher Weise.


Wenn du Fleisch aus konventioneller Massentierhaltung verzehrst, dann bekommst du auch gleich eine gute Portion von den Hormonen ab, die die Tiere bekommen, um möglichst schnell fett zu werden. Klingelt da grad was bei dir? 


Industriell verarbeitete Lebensmittel enthalten häufig Zusatzstoffe. Einige Zusatzstoffe sind jetzt nicht selbst Hormone, aber sie wirken auf das Steuerungssystem unserer Hormonproduktion. Kann für zu viel Hormone oder zu wenig Hormone sorgen. Beides nicht toll. 


Auch bestimmte Lebensmittel können sich hormonell auswirken. So ist bekannt, dass das in der Milch enthaltene Kasein eine Östrogendominanz fördert, oder die Phytoöstrogene in Soja hormonellen Einfluss nehmen. Außerdem gibt es deutliche Hinweise darauf, dass unser eigener pH-Wert, messbar im Urin, Einfluss auf unsere Hormone nehmen kann. Ein ständiger PH Wert im sauren Bereich wirkt sich da eher negativ aus, sodass wir hier auch einiges tun können, um einen gesunden Wechsel von basische (unter 5) und sauer (über 6) anzustreben. 


Dazu gibt es in dieser Rubrik in Kürze noch ausführliche Informationen und wie du das erreichen kannst. Intensiv kümmern wir uns dann gemeinsam darum, im neuen "Hormon-Code" Programm was gerade mächtig in Arbeit ist. 

3. Hat unser Lebensstil Einfluss auf das Hormonsystem?

Ist eigentlich auch schon fast eine rhetorische Frage, oder? 


Du weißt inzwischen das Stress unsere Nebennieren belastet und das die Nebennieren Teil des Endokrinen Systems, also auch der Hormonproduktion sind. Das Cortisol und Insulin Hormone sind und zudem zusammenspielen. Stress ist nun sowieso eine enorme Gesundheitsbelastung, nun ist er auch ein Hormonstörer. 


Glückshormone (Serotonin) oder Endorphine wie sie bei sportlicher Betätigung entstehen, zeigen ebenfalls deutlich, dass unser Lebensstil starken Einfluss auf unser Hormonsystem hat, sowohl im positiven wie im negativen. 


Ob du nun Dinge, wie Vermeidung von Giftstoffen und hormonellen Substanzen in Kosmetika und Reinigungsmitteln, oder die Verwendung bestimmter ätherischer Öle, die gezielt bestimmte Hormonunterstützung bieten, zum Lebensstil rechnest oder eher anders einordnest, bleibt dir überlassen. Sie gehören jedenfalls ebenfalls in unseren Blick, wenn wir unsere Hormone in den Griff bekommen wollen.  

4. Gibt es Hilfsmittel und Tools, mit denen wir Einfluss auf unsere Hormone nehmen können?

Das kommt drauf an, was du darunter verstehst. 

Natürlich gibt es z. B. Labortests, mit denen die Hormonsituation selbst bestimmt werden kann. Hier würde ich diesen empfehlen, weil er die neuroendokrinolische (was ein Wort) Gesamtsituation misst. 


Der ist allerdings nicht gerade billig und nicht zwingend notwendig um deine Hormone in den Griff zu bekommen. Er ist eine Option, wenn trotz gezielter Maßnahmen zur Hormonbalance keine Verbesserungen erreicht werden, um nochmal genauer zu schauen, wo es besonders hakt. 

Ist das jetzt ein Hilfsmittel oder Tool? Entscheide du. 


Stressentlastung, Achtsamkeitsübungen, Nutzung ätherischer Öle, Ernährungsumstellungen und Vermeidung von Giftstoffen, sind die richtigen Maßnahmen und fallen meiner Meinung nach, schon in die ersten 3 Bereiche. 


Ein echtes Tool wird mein Kurs "Hormon-Code" werden. Dort gibt es dann gezielte Maßnahmen, Ernährungspläne mit Rezepten und intensives Wissen um die Zusammenhänge von Hormonen und Hashimoto. 


Wenn ich so einen Kurs auf die Beine stelle, dann habe ich ihn selbst umgesetzt und die Ergebnisse gemessen und geprüft. Genau in dieser Phase steckt gerade die Entwicklung des Kurses. Deshalb bleibe gespannt, denn hier in dieser Rubrik gibt es auch immer die Updates zum Stand der Dinge. 


Hormone und Hashimoto

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Was kannst du hier erwarten und was wirst du hier finden? 

Hormone und Hashimoto

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Um es gleich zu sagen, Hormonungleichgewichte und die Beschwerden, die damit verbunden sind, betreffen alle Frauen. Unabhängig davon, ob du nun Hashimoto hast oder nicht. Sie treten auch in jeder Altersgruppe auf, auch wenn es hier vornehmlich um die Wechseljahre der Frau geht. Deshalb tust du deiner Freundin, die kein Hashimoto hat, sicher etwas Gutes, wenn du sie darauf aufmerksam machst, sich hier Informationen zu ihren heimlichen Chefs zu holen. 


Denn hier geht es um euch und dass ihr das Ruder übernehmt, statt euch schlecht oder wie fremdbestimmt zu fühlen. Wir klären hier die Fragen: 

  • Welche Werte solltest du kennen und wie können wir sie beeinflussen
  • Was verursacht die "Hot-Flashs" - also die Hitzewellen. Kannst du ihnen vorbeugen oder sie vermeiden?
  • Was haben Depressionen oder Burnout mit Hormonen zu tun? In den meisten Fällen hast du weder das Eine noch das Andere.
  • Gewichtszunahme durch Hormonungleichgewicht und was du tun kannst
  • Lerne mehr über die wichtigsten ätherischen Öle, mit denen wir das Hormonsystem unterstützen können.
  • Gründe für sexuelle Unlust und wie wir sie zurückholen.
  • PMS - Wie können wir den Symptomen vorbeugen und sie beruhigen
  • und, und, und

Wechseljahre, Hashimoto und Hormone sind kein Grund um sich schlecht fühlen zu müssen. 

Lass uns zusammen den Dingen auf den Grund gehen und dafür sorgen, dass es uns gut geht. 


Hab ich was vergessen? Gibt es Fragen dazu oder was beschäftigt dich besonders?

Was würdest du gerne geklärt haben, welches Hashimoto- oder Hormonthema ist dir wichtig?


Ich hab da eine Idee: Schreib es mir doch einfach.


Bildnachweis: Titelbild 3 Generationen glückliche Frauen - (c) wavebreakmedia - Depositphotos.com

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